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Aktuell zu sehen in der Sandleitengasse: Das blieb von der ÖVP Wien

Als Kind war ich politisch geprägt vom Kampf Rot gegen Schwarz. Bei jeder Wahl. Einmal ging es rauf für die eigene Familienfarbe (die Schwarze), ein andermal wieder herunter. Wien war zwar zu diesem Zeitpunkt weit weg, aber natürlich als Hauptstadt schon interessant. Wobei, für Schwarz gab's da wenig zu holen. Bis auf einmal ein neuer Spitzenkandidat den Wiener Stadtschwarzen neuen Wind brachte – Erhard Busek. Zu dem Zeitpunkt war ich zwar noch ziemlich jung, und politisch ohnehin in die Richtung gebrandet, aber der hat mich doch fasziniert. Gerade für (sehr) junge Menschen sehr attraktiv in seinem Auftreten und seinen Ansichten, insbesondere verglichen mit seinem Roten Gegenüber, Leopold Gratz.

Nun, geschafft Wien zu regieren hat er trotzdem nicht, und seine Zeit als Wiener Brückenkopf währte auch nicht lange. Aber wie so oft im Leben, es kommt nix Besseres nach. Dieses Jahr war dabei ein Tiefpunkt, die Themenauswahl grau wie niemals zuvor: Außer den (angeblichen oder realen) Schikanen gegen Autofahrer ist dieser Stadtpartei nichts mehr eingefallen; leider armselig.

Und deshalb ist es gekommen wie es kommen musste: Ein Schrumpfen der Bewahrer von immer weniger Bestand, gesund sieht das nicht aus.

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