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Florianiradler

Promobild zu „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ © Columbia PicturesEs ist zu begrüßen, wenn in der Stadt mehr Fahrradboten leichte Sendungen von A nach B bringen, als wenn dafür zweitausend Kilogramm Lieferwagen durch die Straßen tingeln. Umso lobenswerter, dass diese Fahrradboten ihre Arbeit bei jedem Wetter erledigen.

Die Tipps vom Fahrradboten (derstandard.at) sind allerdings technisch wie auch moralisch etwas neben der Spur, wie auch viele Poster unter dem Artikel bemerken. Vor allem folgender Ratschlag ist schon etwas grenzwertig:

Beim Licht empfiehlt er die Einstellung Blinken, die sich bei den meisten gängigen Aufstecklichtern wählen lässt. Auch wenn die nicht StVO-konform ist: Es geht um die eigene Sicherheit und Sichtbarkeit. Und die ist bei blinkendem Licht deutlich höher als bei statischem.

Ich weiß, der Begriff ‘Kategorischer Imperativ’ ist etwas sperrig – seine Anwendung umso einfacher: Kurz gefasst, was wäre wenn das alle machen? Ich wünsche mir mehr Radfahrer in der Stadt, aber bei der Vorstellung eines blinkenden Radlermeeres das sich durch die Straßen wälzt, bekommt man schon fast einen Anfall.

Für ein paar Radfahrer im Winter ist das im Lichtermeer der Stadt nicht auffällig und das "Problem" beschränkt sich darauf, dass die Blinkendfahrer Aufmerksamkeit auf Kosten anderer Verkehrsteilnehmer auf sich ziehen. Nicht zu begrüßen.

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