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Juncker, stur europäisch

So schreibt Die Presse. Stur mag ja stimmen, auch wenn dieses Attribut in dem Fall vielleicht nur das überzeichnende Kokettieren mit der, ja immer noch, positiv besetzen Eigenschaft »europäisch« ist. Dieses »europäisch« ist aber von einer Qualität, das Europa nicht hilft. Er steht für europäische Eliten, für Technokratie der westlichen Welt, aber sicherlich nicht für Europas Frieden und Einheit.

Doch die Europabegeisterung ist es gerade nicht, die ihm irgendjemand abspricht.

Auch das mag sein. Aber die Begeisterung ist vor allem für sichtbares Weiterkommen in eigener Sache. Begeisterung für (Super-)Reichtum, für (Frei-)Handel durch Oligopole, für Lobbyismus statt Leistung. Nur weil das ganze in Europa stattfindet, das allein ist nun wirklich nichts Postives.

Juncker, der Luxemburg zur innereuropäischen (schon wieder dieses Europa!) Steueroase gemacht hat, hat damit der gemeinsamen Sache Europa einen größeren Schaden zugefügt als er als Kommissionspräsident je wieder ausbügeln könnte. Aber das scheint ja auch gar nicht seine Absicht zu sein.

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